Hundefutter

Beim Thema Hundefutter scheiden sich die Geister, als ginge es um ein religiöses Thema. Religiös ist es zwar nicht, trotzdem ist die richtige Ernährung für den Hund der Garant für ein langes und Gesundes Leben. Doch welche Ernährung ist nun richtig?

Selbstgemachtes

Das Futter für den Hund jedesmal selber zubereiten, ja sogar kochen, ist sicher die aufwändigste und schwierigste Art, den Vierbeiner artgerecht sattzukriegen. Sicher würde er auch ein Schnitzel mit Kartoffeln nehmen, aber auf Dauer ist das nicht hundegeeignet.

Schwierig ist das selbermachen deswegen, weil man der Zusammensetzung eines Beutetieres möglichst nahe kommen sollte. Keine der folgenden Komponenten darf dabei fehlen: Eiweiss (Fleisch; Eier; Innerein), Fett für die Energie, für die Haut und das Fell, Kohlenhydrate und Fasern (Getreide/Gemüse als Ersatz für den Darminhalt des Beutetieres) sowie ein Vitamine und Mineralstoffe.

Wer sich dadurch nicht abgeschreckt fühlt, sollte sich vorher gut einlesen: Das schmeckt ihrem Hund. Gesunde Ernährung lecker zubereitet (Cadmos Hundepraxis)

Fertigfutter

Fertigfutter wird industriell gefertigt. Ein auf den normalen Bedarf eines Hundes ausgerichtetes Futter beinhaltet zur Deckung des Nährstoffbedarfs des Tieres maximal 26 % Proteine sowie etwa 36 % Kohlenhydrate und 38 % Fett. Das Gesetz ist hier sehr streng, seit dem 01.01.2005 gilt das Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuch, welches besagt, dass Futtermittel oder Lebensmittel, die nicht sicher sind, nicht in den Verkehr gebracht werden dürfen. Mit anderen Worten, das Hundefutter unterliegt dem gleichen Gesetz wie unsere Lebensmittel.

Ein weiterer Vorteil von Fertigfutter sind die unterschiedlichen Arten. Damit meine ich nicht die Geschmacksrichtungen, ich glaube dem Hund ist es ziemlich wurscht ober Thunfischgeschmack oder Wild im Napf hat. Aber ein kranker Hund braucht z.B. Diätfutter, ein Welpe hat einen anderen Bedarf als ein Senior und dieser Bedarf kann durch Fertigfutter einfach gedeckt werden.

Aber auch hier gilt, wer die Wahl hat, hat die Qual. Es werden unzählige Sorten angeboten und die Preisspanne ist auf den ersten Blick gross. Dabei kann ein "billiges" Futter genauso ins Geld gehen, da der Hund einfach mehr verbraucht um seinen Bedarf zu decken.

Wer sich hierzu näher informieren möchte: Stiftung Warentest

Barfen

Barf ist die Abkürzung für Bones And Raw Food orientierten sich dabei an den Fressgewohnheiten der Wölfe. In diesem Sinne wird ausschließlich rohes Fleisch, Knochen und Gemüse verfüttert. Wie beim selbstgekochten Futter ist hier wieder in eigenregie auf eine ausgewogene Ernährung des Hundes zu achten. Es reicht nicht, dem Hund ein halbes Schaf zu servieren und damit hat sichs.

Obwohl diese Futtermethode einige Kritiker hat, hört man doch häufig, dass Hunde, die unter chronischen Krankheiten leiden, nach der Umstellung auf Barf gesund werden.

Sehr viele Informationen liefert diese Seite.

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